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Parentalia : Grundlagen zu einer Geschichte der Bangen
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gebildet, [Joh.] Heinrich Christian Bang, einer der würdigstenund gelehrtesten Prediger Hessens,ist sein Nachfolger im Amtegeworden ».

Creuzer kommt im Laufe seiner Autobiographie noch öftersauf seinen Oheim zu sprechen ; SS. 19, 20, 45 und 79. Hier seinoch mitgeteilt, was er auf S. 25 sagt : « Denn ich hatte nochnicht entschieden (d. h. ob er Pfarrer oder Schullehrer werdenwolle) sondern vielmehr mittlerweile gepredigt, und das NeueTestament mit dem Grotius — die Scholien des älteren Rosen-müller nannte mein Oheim einen verwässerten Grotius, blossmit dem griechischen Neuen Testamente und mit diesemAusleger [d. h. Grotius] studierte er auf seine Predigten *) ;von Magazinen und dergl. war bei ihm nicht die Rede — warseitdem immer meine Lectüre geblieben».

in Marburg, bittet unterthänigst, ihn von dem noch auszuhaltenden 1/2 Jahreseiner Studienzeit, gnädigst zu dispensiren und huldreichst zu erlauben,sich pro ministerio examiniren lassen zu dürfen ». Als Resolution ist beige-schrieben « fiat» (Staatsarchiv Marburg ; Cass. Geh. Rat. SuppliquenProtokoll vom 1. Quartal 1798). Ordiniert wurde er am 16 April 1798.

’) Er war ein gesuchter Prediger und soll alle 4 Wochen in Marburg inder Deutschen Ordens-Kirche zu St. Elisabeth gepredigt haben, wobei esdem gelehrten Herrn einmal passiert sein soll, mit einem weissen undeinem schwarzen Strumpfe — man trug damals noch Kniehosen — dieKanzel zu besteigen.