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Gedanken über die in Deutschland herrschende Theurung, nebst Vorschlägen dieselbe künftig abzuwenden
Entstehung
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Auf solche Weise würde unter allen Standen einfür den Ackerbau höchst - ersprieslicher Gemcingeist er-zeugt. Bald würden dann die (Kapitalien auf neueUrbarmachungen und Verbesserungen verwendet wer-den , welche man jetzt nur ausschließlich zu neuenKunstgewerbe Unternehmungen anzulegen gewohnt ist. Die bisher in so vielen Provinzen zu sehr in6Kle.ne getriebene Cultur, welche keinen reinen Ertraggewahrt, und nur für den Dedarf des Haushaltssorgt, würde ebenfalls dann eine andere Wendungnehmen.

Der sehr erhebliche Umstand, daß wirklich derübermäßige Wiesen- und Weinbau, der Anbau deSTabaks, d>6 Flachses, der Rübesaat, der Cichorien,der Futterkrauter »., dem Pfluge zu viel Ackerlandentzieht, verdient ebenfalls die ganze Aufmerksamkeitder Regierungen; allein so wahr es ist, daß der Bo-den, welcher unsre ersten Bedürfnisse erzielen soll,gewisscrmaaßen zu Gegenstanden verschwendet wird,welche meist nur der Lug-uS nothwendig macht: so istdoch nichts in der Slaatewirthschaft bedenklicher, alsdie Produktion oder Fabrikation irgend einer Sachegewaltsam erzwingen oder hem m c n zu wollen.Auch der Landwirth hat seine eigenen Spcculationen undZwecke. Will man ihm mit Macht befehlen, wie erseinen Boden benutzen soll: so schlagt wie die Er-fahrung lehrt dieß seinen Muth und Unternehmungs-geist nieder. Der Regent als StaatSwirth muß nurlenken: nie, oder nur im äußersten Nothfallc,gebicthen und zwingen. Durch die indirekten Auf-