Ucbel von einem Staate zum andern fortgepflanzt.Nicht bloS in den Landern, wo der letzte Krieg (jenerKrieg ohne Gleichen) seinen Schauplatz durch GreuelVerheerungen und Ströme von Blut (ob zum From-men der spatern Generationen?) sehr leserlich bezeich-net hat, sondern auch in den Staaten, deren Kriegereinen minder langen Krieg, und auf fremden Boden,führten, hat dies Unglück seinen Sitz aufgeschlagen. —Jammer und Elend sind überall in seinem Gefolgeund Taufende von Familienvätern, welche nur mitvieler Mühe einige Trümmer ihres ehemaligen Wohl-standes retteten, werden jezt vollends der Verzweif-lung Preiß gegeben, und fallen »ach so vielen Opfern,welche sie bald dem Vaterlande, bald dem Kriegeund zuletzt der Jndemnisation zu machen gezwungenwurden, nun — selbst als Opfer eines allvcrhccrcndenMangels. —
Wo allgemeine Noch die Menschen drückt, da istjeder Mann, dessen Herz noch nicht durch die Seucheder Selbstsucht fühllvS geworden ist, wo nicht ver-pflichtet, doch wenigstens berechtigt, die Resultateseiner Erfahrungen und seines Nachdenkens bekanntzu machen, und den höhern Behörden bescheideneZweifel über die Zweckmäßigkeit solcher Maaßregelnvorzulegen, welche im Fache der öffentlichen Verwal-tung noch Widersprüchen unterworfen sind. — JederNegierung, die aus reinen Motiven handelt, könnenBemerkungen und Urtbcile Einzelner wichtig werden,thcils in so weit sie als Organ der Volksstimmc überöffentliche Angelegenheiten angesehen werden können,