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der ssyn kann. Daher hat sich auch JEsnS öf-ters eine» Hirten und seine Anhänger Gchaafeund Lämmer gencnnt. Nathan der Weift er-zählte einst dem David so eine Geschichte von ei-nem Lamm, die gar herzlich ist und auch deswe-gen tiefen Einvruck Hey dein König.gemacht hat«Es habe, sagte er ihm, sich ein Mann eilt Lamm-chcn aufgezogen, das gute Geschöpf sehe so hei-misch und zutraulich geworden, daß es der Mannfast wie einen Hausgenossen behandelte, ihm voitseinem Teller zu esse», von seinem Becher zu trin-ken gegeben habe, es ftye ihm daher unaussprech-lich schmerzlich gefalleil. da et durch einen un-glücklichen Zufall sein LaMM verloren habe. Ei»Lamm ist ein sprechendes Bild der Unschuld,Reinlichkeit, Sanfrnuilh, Geduld, Folgsamkeit.Unter den Vögeln gleicht ihm am Meisten dieTaube. Daher ZEsus auch einmal sagte: ScySohne Falsch wie die Tattben. Denkt euch alsoJEsnm in dem schönen VcrhaltNiße eines Hirten,dem, als Eigenthumsherrn, seine Schaafe sehr anlie-gen. Ans diesem Vcrhaltniß heraus sprach Etnach seiner Auferstehimg mit Petrus, und gabihm den Auftrag! „Weidenleine Lämmer!"^ Vorher fragte er ihn dreymdl t „Hast dt»Mich lieh?" Er gab damit zu verstehen, dielieben Kinder seyen Ihm so Werth, daß er ihreBildung nur seinen Herzensfreunden anvertrauenkönne. Bald nach dieser Unterredung mit Pe-trus ist er wieder in den HiMmel zurückgegangen,also Mit einem frischen Angedenken an euch.
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