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ter. Eine Krankheit ergreift das gute Kind. Wiedie blühende Rose welkt und entblättert wird, sowelkt die Kraft des muntern Lieblings dahin. DieHitze der Krankheit verzehrt schnell sein Leben. Manthnt alles, um den Tod von ihm abzuhalten, aberwie mit eisernen Armen schlagt der unerbittliche Kö-nig des Schreckens alles darnieder. Alle Hülfe derAerzte ist umsonst. Das Kind liegt schon in denletzten Zügen. Vater, Mutter, Freunde könnennichts, gar nichts, als dem allmählichen Hin-welken der Blume mir unbeschreiblichem Schmer-zen zusehen.
W>nn in meiner lezten Noth
Freunde Hülflos um mich beben;
Wer wird über Grab und Tod
Mein beklemmtes Herz erheben? —
Du sollst Ihn kennen lernen, doch du kennst Ihnbereits. Es ist dein IEsus. Zu Ihm eilt dertiesdekümmerte Vater. So schwer es ihn an-kommt . sich von dem sterbenden Kinde zu entfer-nen; so reißt er sich doch los. Ach komm doch,komm doch! so fleht er, und fällt dem Heilandzu Füßen! meine Tochter lrgt in den lezten Zü-gen. Der mitleidige JEsns, der Kindcrfreundgeht sogleich mit ihm. Schon ifts dem Vaterleichter umS Herz, da er IEsus bey sich hat.Doch jezt kommt die niederschlagende Nachricht:„Dein Kind ist gestorben! bemühe (setzen dieVoten hinzu) den Meister jezt mmmer!" Dieguten Leute, sie wußten noch nicht recht, wasIEsus für ein Arzt seyc. Der bescheidene, de-muthsvolle, gioße IlLsus, der aus sich und sei-