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Die schönsten Geschichten für Christen-Kinder
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entstund wieder über die nchmliche Frage , wer derGrößeste wäre, ein Srrcit. Nur leise sprachen sieauf dem Wege davon, weil sie wohl wußten, daß derniedrig-gesinnte JEsus an hvchmüthigcn Einfal-len keine Freude habe. Aber (merkcts euch, liebeKinder) man kann nicht so leise reden, nichts soverborgen thun, daß iLr es nicht sähe und hor-te. Wenn ihr an dem abgelegensten Orte etwassündlichcs begehen wolltet, so lasscts euch dochgleich bcygehen: IiZösus stehet mich! und rvie-wird Lr mich jeyt ansehen? Als die Jüngerheimgekommen waren, fragte sie JEsus: worü-ber habt ihr so beftig miteinander gesprochen?Sie schwiegen stille, denn sie schämten sich ihresHochmuths. Daraus sehet ihr, daß, wenn sie ei-nen Fehler begangen hatten, sie bald in sich schlu-gen und darüber Reue und Beschämung füdlten.Gutes Zeichen eines noch weichen, leicht zu rüh-renden Herzens! Wenn man sich aber nimmerschämt (die Leute heißt man unverschämt), dasiehts sehr übel um eine» Menschen aus, da istdas Herz gleich einem harten Stein. Ein solchesKind sieht einen frech an und läugnet geradehinalles weg. O daß doch keines von euch so tief fal-le ! Die Jünger bekannten es nun redlich, da-rüber hatten sie gesprochen und gestritten, wervon ihnen einstens im Himmelreich der gröste seynwürde. Nun befand sich gerade damals in demHause, wo JEsus einkehrte, ein rvohlgezogencsKind. Sanft und freundlich rief es JiLsus zusich. Sogleich kam es herbcy. Heiter, bescheiden,zutraulich, ganz unaffektirt, demüthig stand es