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Die schönsten Geschichten für Christen-Kinder
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geschieht, GOtt wohlgefällig, wenn sich mehreremiteinander dazu vereinigen , die Empfindungender Ehrfurcht, Liebe, Dankbarkeit, laut und ftyer.lich auszudrücken, d. h. ihn öffentlich zu verehren.Macht cS euch nicht eine große Freude, wenn ihralle zusammen etwaö Gutes genießet; wenn ihralle mireinandcr vor euren Eltern euch cinfinder,an sie lebhaft euch erinnert und es euch recht ein-drücklich werden lasset: „was haben wir Rin-der dock für einen guten Vater, für eine gu«te Mutter!" Wey solche» bffentlichen Verehrun-gen GOttes belebt die Andacht des einen die An-dacht des andern, wie eine Kohle die andere an-zündet. Die vereinte Andacht, diß Feuer des Gei-stes lodert hell und lieblich zum Himmel auf,GOtt zum Wohlgefallen. Ohne Zweifel machteeS auch dem Knaben IlLsus viel Vergnügen, wenner große Sckaaren von Menschen nach Jerusalemwallen sähe. Ob er schon die,Reise ohne Zweifelzu Fuß machte, so achtete er diese Beschwerlich-keit nickt. So bald er in Jerusalem angekom-men war, so gieng er dem Tempel zu. Reizen-deres hatte die große Stadr nichts für ihn. HiLrr!so sang er seinem gottcssürchtigen Stammvaternach: Herr ick habe lieb die Stätte deinesNamens, und den Ort, da deine iLhre wohnt!Vcrmuthlich bemerkte einer der Lehrer, der in denTempel gieng, den Knaben, aus dessen Gcsichts-bildung edle Bescheidenheit, frohe Unschuld undreine Andacht hervorleuchtete. Er nahm ihn mitsich in einen Saal, woriimen sich mehrere Lehrer