Einleitung.
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so? Wenn d» folgsam, fromm und liebhabendbist, s o ist Vater, Mutter, ja alles um dich her istvergnügt. Es ist dir und ihnen wohl. Sobaldaber der haßliche Eigensinn in dich kommt, so se-hen dich deine Eltern, r^d du siehst sie nimmerso heiter und freundlich an. Es gefällt dir nichtsmehr recht. Es wird alles finster. Die Sündeist eiir rechtes Unglück- für die Menschen. Sieverderbt alle Freude.
Deßwegen kanns auch der liebe GOtt nichtbleiben lassen, wie es jetzt ist. Er geht damitum, die Sünde wieder wegzuschaffen ans seinervorhin so glücklichen und schönen Schöpfung. Dahat man nun erst recht sehen können, daß Er dieLiebe ist, denn denke nur: Er har den herrlichenPlan gemacht, seinen Sohn, den ersten L.ieblmgseines Herzens, auf die Welt zu senden, daß die-ser wieder alles gut machen sollte. Wirklich kamauch sein Sohn in Menschengestalt zu uns. hatmehrere Jadre unter uns Mensche» zugebracht,und ist endlich gar für uns Menschen aus unaus-sprechlicher Liebe gegen uns am Rreuze gestorben.Dieß Sterben (du und ich begreifen das freylichnicht ganz) hat besonders dazu gehört, daß Alleswieder gut werden konnte. O eine unaussprechli-che Liebe! Wer sollte den Heiland nicht aufsherzlichste lieben? Wer Ihm nicht von Herzen ge-horsam seyn? Kanns schönere Geschichten geben,als diejenige, die von Ihm handeln, der uns ge-liebet hat bis zum Tod, ja zum Tod am Kreuz?