Einleitung,
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ke, wenn die Wasscrqucllen versiegten, was wür-de ans dir, mir und allen unfern Mitmenschenwerden? — Nicht einen einziger» Tropfen solchenWassers kann der Mensch hervorbringen. — Du,o GOtt, lassest Wasser hervorquillen aus denGründen!
Höre doch mir z», ruft dir ans dem dunkelnGebüsche die holde Stimme einer singenden Nach-tigall entgegen. Ich habe keinen andern Lehrerim Singen, als den^ großen GOtt Er hat inmeine kleine Kehle eine solche Kraft und Feinheitgelegt, daß ich stark und sanft, hoch und tief, ausallen Tonarten, bald schmetternd bald schmel-zend in den bewundernswürdigsten Abwechslungenmich hören lassen kann.
Was da für ein kleines niedliches Thierchen(fast hatte ichS übersehen) über den Weg lauft!Ich betrachte es genauer. Auf seinen HochrothenFlügeldecken stehen sieben feingezeichnete Pünkt-chen. — O dn Allmachtiger, groß im Großen,groß im Kleinsten! —
Ich gehe in diesen Garten. Welch' eine Prachtund Mannigfaltigkeit der Blumen! Tulpen,Narcisscn, Aurickeln, Veilchen; jede andersgestaltet, alle, alle aber Zeugen ihres großenSchöpfers! —
Ein nachdenkendes Kind (»nd mit solchen redeich in diesem Büchlein) wi>d bcy jedem Spazier-gange viele solcher Stimmen von allen Seiten hervernehmen, die ihm zurufen:
Ks ist ein GGtt. der alles gemacht hat!Ich habe nur einige wenige solcher Stimmen