491
VIII) Sobald nun die Linie Im gezogenworden / so richtet man die Dioptern auchnach dem Objcete () hin, und ziehet abcrmahlsauf dem Meßtischgcn, wie in (VI), längst deran der Nadel liegenden Scharfe des Linials,eine gerade Linie Im, so wird eben so Im inder Vcnicalflache KLsXj liegen / und parallelmit Lei seyn müssen.
IX) Wahrend daß man aber die Diopternnach t) hinrichtet/ muß man wohl dafür sor-gen/ daß das Meßlischgen sich nicht verrücke/und folglich die zuerst gezogene Linie Im «USihrer wahren Richtung komme.
X) Solchergestalt erhalt man also auf demMeßtischgen einen Winkel nlm, dessen Schen-kel Im, Im, sind mit den Schenkeln Lp, Lcz,des Winkels pLq gleichlaufend / und dahermuß nlm — pLch seyn. (S. Hrn. Hofr.Kastners Geometrie 46 Satz 2 Zus)
Man hat also auf dem Meßtischgcn denHorizontalwinkel nlm — pL^ oder den Nei-gungswinkel der beyden Vcrticalflachen Lpll?,Lch(), welchen man finden wollte.
Zusatz.
tz. 129. Gewöhnlich hat man beym Ge-brauche des Meßrisebgens blos die Al ficht/ denHorizomalwinkcl pLez auf dem Felde/ zu Pa^
piere