Druckschrift 
1 (1792)
Entstehung
Seite
453
Einzelbild herunterladen
 

45z

»kr auf stehet/ die Magnetnadel über derLinie auf dem Boden des Kästgens einspiele.

Ob diese Anbringung eines Vernier an derBouffole, große Vortheile verschaffe/ mögtewohl zu bezweifeln seyn / wenn man bedenkt,daß die Beobachtung, wenn jedesmahl dieNadel in Ruhe gekommen, selbst nicht ganzstchcr ist.

Einige Erinnerungen über die Beschaffenheitder Nadeln.

tz. i2o. i. Man giebt der Nadel wenig-stens eine Länge von 5 Zollen. Kleinere Na-deln geben nicht viel Richtigkeit, und schwan-ken auch zu sehr, ehe sie in Ruhe kommen.Größere muffen mit sehr viel Genauigkeit ge-arbeitet seyn, wenn sie auf dem Stifte, wor,auf sie sich drehen, eine hinlänglich freye Be-wegung erhalten sollen.

2. Man verfertigt die Nadeln von dem be-sten und reinsten Stahle, und läßt sie ge-wöhnlich blau anlaufen ; dies wollen tchcreinige nicht billigen, weil die Nadeln in die-sem Zustande zwar den Magnetismus leichtannehmen, aber auch bald wieder verlichrensollen.

Die magnetische Kraft den Nadeln zu er'theilen, ist übrigens allen Mechanuis bekannt,

F f 3 un»