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1 (1792)
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Aus diesen Unterschieden erheller offenbar,daß die Chorden von 65° bis 70°, und von70° bis 75° ungleichförmig wachsen, weilsollst der Unterschied der Chorden von 65° und70°, nur die Hälfte seyn müßte von dem Un-terschiede der Chorden von 65° und 75°;Es ist aber keineswegs 7Z — 5.14Z.

Da demnach bey großen Winkeln dasWachsthum der Chorden von 5 zu 5 Gradennicht mehr gleichförmig geschiehet, so werdenauch die mittlern Chorden, wenn man sie nachder gewöhnlichen Art des verjüngten Maaßsta-bes bestimmt, so daß man auf lautergleiche Theile absetzt, nicht mit völligerGenauigkeit gefunden.

Man ziehe durch wo sich die Sehne von45° endiget, die Linie mit parallel, soist jZ45° ^45" '— L40" — dem Unter-schiede der Sehnen von 40°, 45°; die mitparallelen Qucrstückgen in dem Dreyecke«/Z 45^ können aber nicht genau den Unter-schieden der Chorden von 40° u. 41°; von40°, 42°, u. s. w. gleich seyn, weil die er-wähnten Qucrstückgen oder Unterschiede wegender gleichen Theile auf oder -°/3, gleich-förmig wachsen, die Unterschiede der Chor-den von 40° bis 45", als so großer Bogen,aber sich nicht mehr ohne merklichen Fehler,wie die Unterschiede der Bogen verhalten. So

würde