Druckschrift 
1 (1792)
Entstehung
Seite
306
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ZO6

Uljp messen kan. Indessen werden doch woblin den meisten Fallen die Fehler, deren Grundin dem Baue unserer Augen liegt, nicht sehrbeträchtlich seyn. Weit größer sind die-jenigen , die aus Nachläßigkeit begangen zuwerden pflegen. Z. E. wenn man die Zir-kelspitzen nicht recht genau einsetzt, oder wennsie nicht scharf genug sind, die äussersten Grän-zen einer Linie gehörig zu fassen.

iO. Die bisherigen Betrachtungen werdenbey Gelegenheit auch in der Folge noch nütz-lich seyn. Z. E. die Fehler bestimmen, diewegen der unterschiedenen Schärfe der Augen,beym Winkclmcssen u. s. w. begangen werdenkönnen.

i l. Verschiedene Versuche über die Schärfeder Augen, und der scheinbaren Größe derkleinsten sichtbaren Punkte, bey verschiede-ner Farbe, und Erleuchtung derselben,sind von meinem Vater, Tob. Mayer, in denalten Götlingischen Lommenr. Loc. IleZ.I'om. IV. pzZ. i2O beschrieben. Er folgertdaraus, daß bey schwachen Erleuchtungen sichder kleinste Sehewinkcl wie die Cubikwurzclder Entfernung des Lichts von der Sacheverhalte.

Allerley hieher gehöriges enthält auch eineSchrift vom Hrn. Prof. Spä'th in Altdorf:Analytische Untersuchungen über

die