Druckschrift 
1 (1792)
Entstehung
Seite
230
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iz. Das gewöhnliche Parallel-Linial,welches aus zwey beweglichen, und mit gleichlangen Gelenken verbundenen Linialen bestehet,ist von sehr eingeschränktem und wandelbarenGebrauche. Am besten und zuverläßigsten ge-schiehet die Ziehung paralleler Linien, vermit-telst eines guten Linials und Dreyecks, wie ichhernach zeigen werde.

14. Man hat einige zusammengesetztereGattungen von Parallcllinialen, bey welchenman zugleich die Absicht erreichen will, Paral-linicn sogleich in einer beliebigen Weite zu zie-hen, ohne sie erst mit einem Zirkel von einemMaaßstabe abfassen zu dürfen. Man findeteinige Beschreibungen und Abrisse davon inLeupolds ü/ac/). §. ZI2. Z2I. Z22.

15. Die meisten dieser Vorrichtungen sindunnütz und erreichen den Endzweck (14) nichtaufs bequemste und richtigste.

16. Folgende Einrichtung scheint mir zurAusübung bequem und einfach zu seyn. S.die XXX! i ki?. Daselbst sind ^KL, OK? einpaar rechtwinklichte hölzerne Dreyecke von glei-cher Größe und Dicke. Ihre langern SeitenLL, k? find etwa einen Fuß, die kürzern

OK aber 4 bis 6 Zoll lang; dann habendiese Dreyecke eine ansehnliche Größe, wie er-fordert wird.

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