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und kehre den Winkelhaakcn um, so daß derSchenkel bc nach der Richtung KL zu liegenkomme. Wenn nun bey der jetzigen Lage desWinkelhaakens KKL, der Schenkel KK, wie-der genau mit der vorhin auf dem Papiere ge-zogenen Linie KK zusammcntrift, oder mir ihrparallel lauft, so ist der Winkclhaaken richtig,und der Winkel, den beyde Schenkel kb, damit einander machen, genau ein rechter. Ge-schiehet dieses aber nicht, so bedarf der Win-kclhaaken einer Verbesserung. Es wird sichauch leicht aus dem Grunde dieses Verfahrensbeurtheilen lassen, ob der Winkel kkc stumpfoder spitzig ist. Andere Methoden findet manübrigens auch in Hrn. P. Hclfenzricders Geo-däsie. §. 19Z. w.
Ein anderes sehr brauchbares Verfahren istauch: daß man auf einer ebenen Flache, z. E.einem Reiöbrctte, oder noch besser auf einerebenen Kupferplatte, nach den bekannten geo-metrischen Methoden, genau einen rechtenWinkel verzeichnet, alsdann beyde Schärfendes Winkelhaakens an die Schenkel des rech-ten Winkels anlegt, und prüfet, ob sie damitzusammentreffen, und wenn dieses nicht geschie-het, alsdann durch Abschaben oder Schleifen,die Schenkel des Winkelhaakens verbessert,bis sie den gehörigen rechten Winkel mit ein-ander machen.
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