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1 (1792)
Entstehung
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ben vollkommen trocken geworden , und einenGlanz bekommen hat.

Auf diese Art erhalte ich die schmale Sei-tenfläche eines Lim als vollkommen eben und ge-rade/ so daß, wenn ich dergleichen abgeschlif-fene Flachen zweyer Liniale auf einander lege,und sie gegen das Licht halte, sie sich vollkom-men decken, und nicht den geringsten leerenRaum zwischen sich lassen.

Wer ein solches Spiegelglas nicht besitzet,der lasse sich ein paar etwa 18 Zoll lange, 4Zoll breite, und Zoll dicke Platten von Ei-chenholz verfertigen, und sie glarr abhobeln.Hierauf schleife man sie mit Uhrband auf ein-ander ab, bis sie vollkommen eben geworden,und dieser hölzernen Platten bediene man sichalsdann, statt einer Spiegelplatte, um die Li-niale darauf abzuschleifen.

11. Die gewöhnliche Methode, sich von derRichtigkeit eines Linials zu versichern, bestehetdarinnen, daß man auf dem Papiere, langstdes Linials, eine Linie ziehet, wie z. E. inXXXI langst des Linials XllXO? die Linierr^; hierauf das Linial XUXO? umkehret, sodaß lX nach XU, XI nach XU, () nach (Uund? nach zu liegen komme, und dannlängst eben der Schärfe, neben der zuerst ge-zogenen Linie rns. wieder eine Linie rmz zie-het. Wenn nun diese beyde Linien rms, rns,

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