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1 (1792)
Entstehung
Seite
178
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i?8

Obstete s, f, XX) ziemlich weit von

einander entfernt, so hat das Auge Mähe,sie beyde zu gleicher Zeit deutlich zu unter-scheiden , und sich folglich die ganze Wei-te ef, gehörig vorzustellen. Siehet das Augegenau nach 5 hin, so hat es eine undeutli-che Empfindung von dem Punkte c. undwenn es e genau betrachtet, so erscheinet ihms undeutlich. Weil also auf diese Art dieganze Weite es undeutlich empfunden wird, sowird auch die Vergleichung einer andern Weite2L, mit ihr, sehr unsicher ausfallen.

Eben dieses ist die Ursache, warum man einpaar kleine Linien weit geschwinder und sichererschätzen kan, als ein paar größere;

Ferner ist die Schätzung desto sicherer,durch je kleinere Zahlen, ein Verhältniß aus-gedr'ckt werden kan. Z. E. unser Auge kanweit geschwinder und zuverlässiger, die Verhält-niße , i : 2 ; i : g, 2 : Z u. s. w. empfinden,als z. E. folgende i : l6; 2: 27 u. s. w.dieses giebt einige Anleitung, die Zuverläßigkeiteines geschätzten Verhältnißes zu beurtheilen.

16. Die bisherigen Betrachtungen werdennun cinigermaaßen zeigen, in wie ferne, undunter welchen Umständen, man sich auf dasAugenmaaß verlassen könne; ich habe aus die-ser Ursache im vorhergehenden die optischenSätze (5 9) beygebracht, die zn gleicher