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Lange / und untersuche, ob nach gehöriger Aus-spannung derselben, ihre beyden Endpunkte völ-lig genau die 5 Ruthen zwischen sich enthal-ten. Den Versuch kan man cinigemahlc wie-derholen, und sich so von der eigentlichen Größeder Meßkette versichern. Fände man z. E- dieKette um 2 Zsll langer, als 5 Ruthen,so mußte man in der Folge für jeden Ketten-zug nur 5 Ruthen weniger 2 Zoll, oder 4° 9^8" rcchnxn.
Diese Prüfung der Kette ist besonders indem Falle nothwendig, wenn sie schon langegebraucht worden. Denn es lehret die Erfah-rung , daß die Glieder oder Gelenke sich mitder Zeit in ihren Ringen abnutzen und auö-schleifcn, wodurch die Kette verlängert wird.
Ferner biegen sich auch beym Gebrauche dieGlieder krumm, und dieser Umstand verkürztdie Kette, daher muß man bestandig daraufsehen, daß die Gelenke gehörig die geradeRichtung haben.
II) Einige rathen, man solle eine sehrlange Linie z E. von Ioc>°, erst mit Maaß-stäben, und dann mit der Kette messen, beydeMessungen mit einander vergleichen , und ausdem gefundenen Unterschiede die wahre Längeder Kette bestimmen. Die Ursache, warumman zur Prüfung der Kette eine sehr langeLinie vorschlägt, ist , weil ein in der
Ketten-