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1 (1792)
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135
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und misset auf ihnen, wie auf einer Brücke,her, dergestalt, daß man jeden nächstfolgendenMaaßstab, genau an das Ende des nächstvorhergehenden anlegt, — Man kan etwanur zehn solcher Pfähle auf einmal einschla-gen , und wenn man auf ihnen hcrgcmessenhat, die hintersten wieder ausziehen, eine neueBrücke machen, und so die Messung, so weitman will, fortsetzen, ohne daß man der Ge-fahr ausgesetzt ist, die Mcßstangen währendder Arbeit zu verrücken. — Bey diesem Ver-fahren ist nur zu bemerken, daß die Stellen,wo die Pfähle zu den Brücken gestanden,sorgfältig, vermittelst kleiner Zcichenstäbgen,bezeichnet werden müssen, damit, wenn manzur Prüfung der Arbeit , die Messung nocheinmal rückwärts vornehmen will, die Brü-cken wieder auf eben die Art zu stehen kom-men, wie sie bey der ersten Messung standen.Diese Vorrichtung Hrn. von Osterwalds kanallerdings in der practischen Geometrie mit Nu-tzen gebraucht werden, wenn eine sehr langeGrundlinie mit großer Sorgfalt gemessen wer-den soll.

In dem zweiten Theile des zweiten Bandesder erwähnten Abhandlungen der BayerischenArad. der Wissensch. s p. 365 ) findet sich nocheine andere Abhandlung von<vHrn. v. Oster-wald, die einen Bericht über die Messung ei-ner Grundlinie von München bis Dachau ent-

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