Druckschrift 
1 (1792)
Entstehung
Seite
132
Einzelbild herunterladen
 

5Z2

wer ihre TiHgen näher nach V hinbringen,und ihre Maaßstgbe an einander legen, bissie an den Endpunkt V der auszumessendenLinie hinkommen.

XI!I) Während der ganzen Messung, ver-stehet sich, müssen die Stangen gczähiet wer-den; Um hiebcy nicht zu irren , so zähletA, Eins, sobald der Maaßstab von nachD gehörig liegt. Ist hierauf B mit der Lc-gnng seines Maaßstabes fertig, so zählet B,Zwey.

Ist nun A wiederum von L bis « fertig,so zählet er Drey; dann zählet B wiederumfitere u. s. w. So kommen auf diese Artan A immer ungerade Zahlen, an B aber diegeraden.

So bald nun z. E. B einmal eine ungeradeZahl zählen soltc, so zeigt dieses an, daß imZählen ein Fehler vorgefallen ist, und so wäredieses Verfahren, die Stangen zu zählen, einePrüfung, ob richtig gezählet wird. Um übri-gens das Gedächtnis nicht zu beschweren, sokönnen A und B ihre Zahlen auch in ein Ma-nual eintragen.

Diese Methode des Zählens wird von ver-schiedenen Schriftstellern empfohlen. Viel-leicht wäre es nicht überflüssig, auch an jederStation ein kleines Zcichenstabchen , worauf die

Zahl