Zur Ollea.
Und mit Sehnsucht und VerlangenIhre Düfte dich erfüllen.
Doch von diesen Blumen scheidetDich ein Abgrund tief und schaurig,Und dein Herz wird endlich traurig.Und es blutet und es leidet.
Wie sie locken, wie sie schimmern!Ach, wie komm' ich da hinüber?Meister Hämmerliug, mein Lieber,Kannst du mir die Brücke zimmern?
8.
Helena.
Du hast mich beschworen aus dem GrabDurch deinen Zauberwillen,
Belebtest mich mit Wollustglut —
Jetzt kannst du die Glut nicht stillen.
Preß deinen Mund an meinen Mund,Der Menschen Odem ist göttlich!
Ich trinke deine Seele aus.
Die Toten sind unersättlich.
9.
Blugc Sterne.
Die Blumen erreicht der Fuß so seicht,Auch werden zertreten die meisten;
Man geht vorbei und tritt entzweiDie blöden wie die dreisten.
Die Perlen ruhn in Meerestruhn,
Doch weiß man sie aufzuspüren;
Man bohrt ein Loch und spannt sie ins Joch,Ins Joch von seidenen Schnüren.