Verschiedene.
M e r s ch i e d e n e.
Seraph in e.
i.
Mandl' ich in dem Wald des Abends,In dem trünmerischen Wald,
Immer wandelt mir zur SeiteDeine zärtliche Gestalt.
Ist es nicht dein weißer Schleier?Nicht dein sanftes Angesicht?
Oder ist es nur der Mondschein,Der durch Tannendunkel bricht?
Sind es meine eignen Thränen,Die ich leise rinnen hör'?
Oder gehst du, Liebste, wirklichWeinend neben mir einher?
-z.
An dem stillen MeeresstrandsIst die Nacht heraufgezogen,
Und der Mond bricht aus den Wolken,Und es flüstert aus den Wogen:
Jener Mensch dort, ist er närrisch,Oder ist er gar oerliebet?
Denn er schaut so trüb' und heiter,Heiter und zugleich betrübet.
Doch der Mond, der lacht herunter.Und mit Heller Stimme spricht er:Jener ist verliebt und närrisch,Und noch obendrein ein Dichter.