Weuer Irühling.
Prolog.
In Gemälde-GalerieenSiehst du oft das Bild des Manns,Der zum Kampfe wollte ziehen,Wohlbewshrt mit Schild und Lanz'.
Doch ihn necken Amoretten,Rauben Lanze ihm und Schwert,Binden ihn mit Blumenketten,Wie er auch sich mürrisch wehrt.
So, in holden Hindernissen,Wind' ich mich mit Lust und Leid,Während andre kämpfen müssenIn dem großen Kampf der Zeit.
1.
Unterm weißen Baume sitzendHörst du fern die Winde schrillen,Siehst, wie oben stumme WolkenSich in Nebeldecken hüllen;
Siehst, wie unten ausgestorbenWald und Flur, wie kahl geschoren; —Um dich Winter, in dir Winter,Und dein Herz ist eingefroren.
Plötzlich fallen auf dich niederWeiße Flocken, und verdrossenMeinst du schon mit SchneegestöberHab' der Baum dich übergössen.