Romanzen.
Von dein lieben Angesicht,
Und der Tag, der alles findet,Die Verlorne fand er nicht.
Hast du, Heus, sie nur entrissen?Hat, von ihrem Reiz gerührt,
Zu des Orkus schwarzen FlüssenPluto sie hinabgeführt?
„Wer wird nach dein düstern StrandeMeines Grames Bote sein?
Ewig stößt der Kahn vom Lande,
Doch nur Schatten nimmt er ein.
Jedem sel'gen Aug' verschlossenBleibt das nächtliche Gefild',Und solang' der Styx geflossen,
Trug er kein lebendig Bild.
Nieder führen tausend Steige,
Keiner führt zum Tag zurück;
Ihre Thräne bringt kein ZeugeVor der bangen Mutter Blick."
IV.
Meine Schwiegermutter Ceres!
Laß die Klagen, laß die Bitten!
Dein Verlangen, ich gewähr' es —
Habe selbst so viel gelitten!
Tröste dich, wir wollen ehrlichDen Besitz der Tochter teilen,
Und sechs Monden soll sie jährlichAuf der Oberwelt verweilen.
Hilft dir dort an SommertagenBei den Ackerbaugeschäften;
Einen Strohhut wird sie tragen,
Wird auch Blumen daran heften.
Schwärmen wird sie, wenn den HimmelÜberzieht die Abendröte,
Und am Vach ein BauerlümmelZärtlich bläst die Hirtenflöte.
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