Heinrich Heine.
„Hab' mich jüngst vermählt mit einerBlonden Köchin ans dem Elsaß.
Ganz und gar in ihren ArmenWird mir heimatlich zu Mute!
„Ihre Füße mahnen michAn die holden Elefanten.
Wenn sie spricht Französisch, klingt mir'SWie die schwarze Muttersprache.
„Manchmal keift sie, und ich denkeAn das Rasseln jener Trommel,
Die mit Schädeln war behangen;Schlang' und Leu entflohn davor/
„Doch im Mondschein sehr empfindsamWeint sie wie ein Krokodil,
Das aus lauem Strom hervorblickt,Um die Kühle zu genießen/
„Und sie gibt mir gute Bissen!Ich gedeih'! Mit meinem alten,Afrikanischen App'tit,
Wie am Niger, fress' ich wieder!
„.Hab' mir schon ein rundes BäuchleinAngemästst. Aus dem HemdeSchaut's hervor, wie'n schwarzer Mond,Der aus weißen Wolken tritt."
Zazuit XXVII.
(An August Varnhagen von Ense.)
„Wo des Himmels, Meister Ludwig,
Habt Ihr all das tolle ZeugAufgegabelt?" Diese WorteRief der Kardinal von Este,
„Es fleucht der Leu, es fliehn die Schlangen
Vor dem Rasseln der Trommel, mit Schädeln behängen."
„Aus dem lauen Strom blickt das Krokodil,
Als ob es der Kühle genießen will "