B o r r e d e.
Der „ Atta Troll" entstand im Spätherbste 1841 und wardfragmentarisch abgedruckt in der „Eleganten Welt", als meinFreund Heinrich Laube wieder die Redaktion derselben über-nommen hatte, Inhalt und Zuschnitt des Gedichtes muhtenden zahmen Bedürfnissen jener Zeitschrift entsprechen; ichschrieb vorläufig nur die Kapitel, die gedruckt werden konnten,und auch diese erlitten manche Variante. Ich hegte die Ab-sicht, in späterer Vervollständigung das Ganze herauszugeben,aber es blieb immer bei dem lobenswerten Vorsatze, und wieallen großen Werken der Deutschen, wie dem Kölner Dome,dem Schellingschen Gotte, der preußischen Konstitution ec.,ging es auch dein „Atta Troll" — er ward nicht fertig. Insolcher unfertigen Gestalt, leidlich aufgestutzt und nur äußer-lich geründet, übergebe ich ihn heute dem Publica, einemDrange gehorchend, der wahrlich nicht von innen kommt.
Der Atta Troll entstand, wie gesagt, im Spätherbste 1841,zu einer Zeit, als die große Emeüte, wo die verschiedenfarbig-sten Feinde sich gegen mich zusammengerottet, noch nicht ganzausgelärmt hatte. Es war eins sehr große Emeute, und ichhätte nie geglaubt, daß Deutschland so viele faule Äpfel her-vorbringt, wie mir damals an den Kopf flogen! Unser Vater-land ist ein gesegnetes Land; es wachsen hier freilich keineZitronen und keine Goldorangen, auch krüppslt sich der „Lor-beer nur mühsam fort auf deutschem Boden, aber faule Äpfelgedeihen bei uns in erfreulichsterFülle, und alle unsere großenDichter wußten davon ein Lied zu singen. Bei jener Emeute,wo ich Krone und Kopf verlieren sollte, verlor ich ketns vonbeiden, und die absurden Anschuldigungen, womit man denPöbel gegen mich aufhetzte, sind seitdem, ohne daß ich mich zueiner Widerrede herabzulassen brauchte, aufs kläglichste ver-schollen. Die Zeit übernahm meine Rechtfertigung, und auchdie respektiven deutschen Regierungen, ich muß es dankbar an-erkennen, haben sich in dieser Beziehung verdient um mich ge-
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