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Atta Troll : ein Sommernachtstraum
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Atta Troll tiö

Ihn beschleicht, wie Todesahnung.

Trübe Sehnsucht uach dem Jenseits!

Kinder!" seufzt er, und es triefenPlötzlich seine großen Augen

Kinder! meine ErdenwallfahrtIst vollbracht, wir müssen scheiden-

Heute Mittag kam im SchlafeMir^ein Traum, der sehr bedeutsam-Mein Gemüt genoß das süßeVorgefühl des bald'gen Sterbens.

Bin fürwahr nicht abergläubisch, .

Bin kein Faselbär doch gibt esDinge zwischen Erd' und Himmel,

Die dem Denker unerklärlich.

Über Welt und Schicksal grübelnd,

War ich gähnend eingeschlafen,

Als mir träumte, daß ich lägeUnter einem großen Baume.

Aus den Ästen dieses BaumesTroff herunter weißer Honig,

Glitt mir just ins offne Maul,

Und ich fühlte süße Wonne.

Selig blinzelnd in die Höhe,

Sah ich in des Baumes WipfelEtwa sieben kleine Bärchen,

Die dort auf und nieder rutschten.

Zarte, zierliche Geschöpfe,

Deren Pelz von rosenroterFarbe war und an den SchulternSeidig flockte wie zwei Flüglein.

Ja, wie seidne Flüglein hattenDiese rosenroten Bärchen,

Und mit überirdisch feinenFlötenstimmen sangen sie!

Heine. Atta Troll. ^