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Atta Troll : ein Sommernachtstraum
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g4 Heinrich Heine.

Seine ganze Kriegeskasse,Zweiundzwanzig Silbergroschen,Die er mitgebracht nach Spanien,Ward die Beute Esparteros

Nicht einmal die Uhr gerettet!

Blieb zurück zu PampelunaIn dem Leihhaus. War ein Erbstück,Kostbar und von echtem Silber.

Und er lief mit langen Beinen.Aber, unbewußt, im LaufenHat er Besseres gewonnen.

Als die beste Schlacht ein Herz!

Ja, sie liebt ihn, ihn, den Erbfeind!O, der unglückseligen Bärin!

Wüßt' der Vater das Geheimnis,Ganz entsetzlich würd' er brummen.

Gleich dem alten Odoardo,

Der mit Bürgerstolz erdolchteDie Emilia Galotti,

Würde auch der Atta Troll

Seine Tochter lieber töten.

Töten mit den eignen Tatzen,Als erlauben, daß sie sänkeIn die Arme eines Prinzen!

Doch in diesem AugenblickeIst er weich gestimmt, hat keineLust, zu brechen eine Rose,

Eh' der Sturmwind sie entblättert.-

Weich gestimmt liegt Atta TrollIn der Höhle bei den Seinen.

2 Don Baldomero Espartero (17921879), berühmter spanischer Generalund mehrere Jahre lang Regent von Spanien, nahm in dem Krieg MariaChristinas gegen Don Karlos eifrig die Partei der ersteren und erfocht man-chen Sieg über die Karlisten.

^ Odoardo: Gott, was Hab' ich gethan!Emilia: Eine Rose gebrochen,ehe der Sturm sie entblättert (.,Emilia Galotti", V, 7.)