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Atta Troll : ein Sommernachtstraum
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Heinrich Heine.

Auch die schöne Fee AbundeFürchtet sich vor Nazarenern,

Und den Tag hindurch verweilt sieIn dem sichern Avalun.

Dieses Eiland liegt verborgenFerne, in dem stillen MeereDer Romantik, nnr erreichbarAuf des Fabelrosses Flügeln.

Niemals ankert dort die Sorge,Niemals landet dort ein DampfschiffMit neugierigen Philistern,Tabakspfeifen in den Mäuiern.

Niemals dringt dorthin das blödeDumpf langweilige Glockenläuten,Jene trüben Bumm-Bamm-Klänge,Die den Feen so verhaßt.

Dort, in ungestörtem Frohsinn,Und in ewiger Jugend blühend,Residiert die heitre Dame,

Unsre blonde Frau Abunde.

Lachend geht sie dort spazierenUnter hohen Sonnenblumen,

Mit dem kosenden GefolgeWeltentrückter Paladine.

Aber du, Herodias,

Sag, wo bist du? Ach, ich weiß es,Du bist tot und liegst begrabenBei der Stadt Jeruscholayim!

Starren Leichenschlaf am TageSchläfst du in dem Marmorsarge!Doch um Mitternacht erweckt dichPeitschenknall, Hallo und Hussa!

Und du folgst dem wilden HeerzugMit Dianen und Wunden,

Mit den heitern Jagdgenossen,

Denen Kreuz und Qual verhaßt ist!