Atta Troll. 51
Der Gevögel laute SippschaftZwitschert in verborgnen Nestern,
Und ein Krttuterdnft erhebt sich,
Wis'n Konzert von Wohlgerüchen. —
In der ersten MorgenfrüheWaren wir ins Thal gestiegen,
Und derweilen der LaskaroSeines Bären Spnr verfolgte,
Suchte ich die Zeit zu tötenMit Gedanken. Doch das DenkenMachte mich am Ende müdeUnd sogar ein bißchen traurig.
Endlich müd' und traurig sank ichNieder auf die weiche Moosbank,
Unter jener großen Esche,
Wo die kleine Quelle floß,
Die mit wunderlichem PlätschernAlso wunderlich bethörteMein Gemüt, das die GedankenUnd das Denken mir vergingen.
Es ergriff mich wilde SehnsuchtWie nach Traum und Tod und Wahnsinn,Und nach jenen Reiterinnen,
Die ich sah im Geistsrheerzug.
O, ihr holden Nachtgesichte,
Die das Morgenrot verscheuchte,
Sagt, wohin seid ihr entflohen?
Sagt, wo hauset ihr am Tage?
Unter alten Tempeltrümmern,
Irgendwo in der Romagna,
(Also heißt es) birgt DianaSich vor Christi Tagesherrschaft.
Nur in mitternächt'gem DunkelWagt sie es hervorzutreten,
Und sie freut sich dann des WeidwerksMit den heidnischen Gespielen.
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