Druckschrift 
Atta Troll : ein Sommernachtstraum
Seite
11
Einzelbild herunterladen
 

Atta Troll. 11

Aus die arme schwarze Mumma,

Die, ein Bild des stummen Grames,

Flehend, auf den Hintertatzen,

Vor dem Hocherzürnten stehn blieb,

Fällt des Hocherzürnten WutEndlich doppelt schwer, er schlägt sie,

Nennt sie Königin Christine,

Auch Frau Munoz' und Putana.

Das geschah an einem schönen,

Warmen Sommernachmittage,

Und die Nacht, die jenem TageLieblich folgte, war süperbe.

Ich verbrachte fast die HälfteJener Nacht auf dem Balkons.

Neben mir stand JulietteUnd betrachtete die Sterne.

Seufzend sprach sie:Ach, die SterneSind am schönsten in Paris,

Wenn sie dort des WinterabendsIn dem Straßenkot sich spiegeln."

Kaput III.

Traum der Sommernacht! PhantastischZwecklos ist mein Lied. Ja, zwecklosWie die Liebe, wie das Leben,

Wie der Schöpfer samt der Schöpfung!

Nur der eignen Lust gehorchend,Galoppierend oder fliegend,

Tummelt sich im FabelreichsMein geliebter Pegasus.

- Moria Christum vermählte sich bald nach des Königs Tode mit einemihrer Leibgardisten, Don Fernando Muiioz, der später zum Herzog von Riem-zares erhöben wurde. Ec starb 1873.