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Atta Troll : ein Sommernachtstraum
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Heinrich Heine,

Auf das Fell der großen Trommel,Bis es prasselnd lant entzweispringt:

Das ist wahrhaft troimnelrührsndUnd auch troinmelfellerschütterndAber denkt euch einen Bären,

Der sich von der Kette losreißt!

Die Musik und das Gelächter,Sie verstnmmen, und mit AngstschreiStürzt vom Markte fort das Volk,Und die Damen, sie erbleichen.

Ja, von seiner SklavenfesselHat sich plötzlich losgerissenAtta Troll. Mit wilden SprüngenDurch die engen Straßen rennend

(Jeder macht ihm höflich Platz)Klettert er hinauf die Felsen,

Schaut hinunter, wie verhöhnend,Und verschwindet im Gebirge.

Auf dem leeren Marktplatz bleibenGanz allein die schwarze MummaUnd der Bärenführer. RasendSchmeißt er seinen Hut zur Erde,

Trampelt drauf, er tritt mit FüßenDie Madonnen! reißt die DeckeSich vom scheußlich nackten Leib,Flucht und jammert über Undank,

Über schwarzen Bärenundank!

Denn er habe Atta TrollStets wie einen Freund behandeltUnd im Tanzen unterrichtet.

Alles Hab' er ihm zu danken,

Selbst das Leben! Bot man dochIhm vergebens hundert ThalerFür die Haut des Atta Troll!