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Atta Troll : ein Sommernachtstraum
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Vorrede. g

lichindcr Regel sehr schlechte Musikanten, dafür jedoch seien dieguten Musikanten gewöhnlich nichts weniger als brave Leute,dieBravheit aber sei in der Welt die Hauptsache, nicht die Musik.Der leere Kopf pochte jetzt mit Fug auf sein volles Herz, unddie Gesinnung war Trumpf. Ich erinnere mich eines dama-ligen Schriftstellers, der es sich als ein besonderes Verdienstanrechnete, daß er nicht schreiben könne; für seinen hölzernenStil bekam er einen silbernen Ehrenbecher.

Bei den ewigen Göttern! damals galt es die unveräußer-lichen Rechte des Geistes zu vertreten, zumal in der Poesie.Wie eine solche Vertretung das große Geschäft meines Lebenswar, so habe ich sie am allerwenigsten im vorliegenden Ge-dicht außer Augen gelassen, und sowohl Tonart als Stoff des-selben war ein Protest gegen die Plebiscita der Tagestribü-nen. Und in der That, schon die ersten Fragmente, die vomAtta Troll" gedruckt ivuroen, erregten die Galle meiner Cha-rakterhelden, meiner Römer, die mich nicht bloß der littera-rischen, sondern auch der gesellschaftlichen Reaktion, ja sogarder Verhöhnung heiligster Menschheitsideen beschuldigten. Wasden ästhetischen Wert meines Poems betrifft, so gab ich ihngern preis, wie ich es auch heute noch thue; ich schrieb das-selbe zu meiner eignen Lust und Freude, in der grillenhaftenTraumweise jener romantischen Schule, wo ich meine ange-nehmsten Jugendjahre verlebt, und zuletzt den Schulmeistergeprügelt habe. In dieser Beziehung ist mein Gedicht viel-leicht verwerflich. Aber du lügst, Brutus, du lügst, Cassius,und auch du lügst, Asinius, wenn ihr behauptet, mein Spottträfe jene Ideen, die eine kostbare Errungenschaft der Mensch-heit sind und für die ich selber so viel gestritten und gelittenHabs. Nein, eben weil dem Dichter jene Ideen in herrlichsterKlarheit und Größe beständig vorschweben, ergreift ihn destounwiderstehlicher die Lachlust, wenn er sieht, wie roh, plumpundtäppisch von derbeschränktenZeitgenossenschaft jeneJdeenaufgefaßt werden können. Er scherzt dann gleichsam über ihretemporelle Bärenhaut. Es gibt Spiegel, welche so verschobengeschliffen sind, daß selbst ein Apollo sich darin als eine Kari-katur abspiegeln muß und uns zum Lachen reizt. Wir lachenaber alsdann nur über das Zerrbild, nicht über den Gott.

Noch ein Wort. Bedarf es einer besondern Verwahrung,daß die Parodie eines Freiligrathschen Gedichtes, welche aus