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Romanzero
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Hg Hcinli Nom-mjrro,

Einer schönen Tänzerin

Aus Korinth, mit Namen ThaiS.

Diese trug sie in den Haaren,Die bacchantisch aufgelöst,

In der Branduacht, als sie tanzteZu Persepolis und frech

In die Königsburg geschleudertIhre Fackel, daß laut prasselndBald die Flammenlohs aufschlug,Wie ein Feuerwerk zum Feste.

Nach dem Tod der schönen Thais,Die au einer babylonischenKrankheit starb zu Babylon,

Wurden ihre Perlen dort

Auf dem Börsensaal vergantert,Sie erstand ein Pfeifst aus Memphis,Der sie nach Ägypten brachte,

Wo sie später auf dem Putztisch

Der Kleopatra erschienen,

Die die schönste Perl' zerstampftUnd mit Wein vermischt verschluckte.Um Antonius zu foppen.

Mit dem letzten Omayaden^

Kam die Perlenschnur nach Spanien,Und sie schlängelte am TurbanDes Kalifen zu Corduva.

Abderam der Dritte trug sieAls Brustfchleife beim Turuier,

Wo er dreißig goldne RingsUnd das Herz Zuleimas stach.

Nach dem Fall der Mohrenherrschaft ^Gingen zu den Christen über

! Abderrahman entging allein dem großen Blutbad, das unter dem Ge-schlecht der Omcjaden angerichtet wurde; er entfloh nach Spanien und gründetebort das Kalifat Cordoba, 756.

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