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Romanzero
Seite
115
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Drittes Buch. Hebräische Melodien.

Elefanten und DankenKran' und Szepter, goldnen Plunder,Eingesteckt in seine weitenMacedon'schen Pluderhosen.

In dem Zelt des großen Königs,Der entfloh», um nicht höchstselbstGleichfalls eingesteckt zu werden,

Fand der junge Held ein Kästchen,

Ein kleine güldne Truhe,Mit MiniaturbildwerienUnd mit inkrustierten SteinenUnd Kameen reich geschmückt —

Dieses Kästchen, selbst ein KleinodUnschätzbaren Wertes, dienteZur Bewahrung von Kleinodien,Des Monarchen Leibjuwelen.

Letztre schenkte AlexanderAn die Tapfern seines Heeres,

Darob lächelnd, daß sich MännerKindisch freun an bunten Steinchen.

Ein kostbar schönste GemmeSchickte er der lieben Mutter;

War der Siegelring des Cyrus,

Wurde jetzt zu einer Brosche.

Seinem alten WeltarschpaukerAristoteles, dem sandt' erEinen Onyx für sein großesNaturalienkabinett.

In dem Kästchen waren Perlon,Eine wunderbare Schnur,

Die der Königin AtossaEinst geschenkt der falsche Smerdis —

Doch die Perlen waren echt —Und der heitre Sieger gab sie

2 Altpersische Goldmünze.