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Romanzero
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Drilles Buch. Hebräische Melodie». III

Schöne Nachtigallenwelt!

Wo man statt des wahren GottesNur den falschen Gott der LiebeUnd der Musen angebeten.

Clerici mit RosenkränzenAuf der Glatze, sangen PsalmenIn der heitern Sprache ct'oestUnd die Laien, edle Ritter,

Stolz auf hohen Nossen trabend,

Spintisierten Vers und ReimeZur Verherrlichung der Dame,

Der ihr Herze fröhlich diente.

Ohne Dame keine Minne,

Und es war dem MinnesängerUnentbehrlich eine Dame,

Wie dem Butterbrot die Butter.

Auch der Held, den wir besingen.

Auch Jehuda ben HalevyHatte seine Herzensdame;

Doch sie war besondrer Art.

Sie war keine Laura, derenAugen, sterbliche Gestirne,

In dem Dome am KarfreitagsDen berühmten Brand gestiftet —

Sie war keine Chatelaine^,

Die im Blütenschmuck der JugendBei Turnieren präsidierteUnd den Lorbeerkranz erteilte —

Keine KußrechtskasuistinWar sie, keine Doktrinnrrin,

Die im SpruchkollegiumEines Minnehofs^ dozierte —

- Petrarca sah Laura zuerst am 6. April IS2? in der Kirche St. Clarazu Avignon.

2 Burgherr!».

-> Mal, weist längst, dast ls niemals Minnchöfe, lue über Rechts undPflichten der Lachenden entschieden, gegeben hat.