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Romanzero
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Drittes Buch. Hebräische Melodien. 10Z

Ist ihm doch als griffen eiskaltHexenfinger in sein Herze.

Schon durchrieseln ihn die SchauerHündischer Metamorphose.

Die Prinzessin reicht dem PrinzenIhre güldne Nardenbüchse^.

Langsam riecht er — Will sich labenNoch einmal an Wohlgerüchen.

Es kredenzet die PrinzessinAuch den Abschiedstrnnk dem Prinzen —

Hastig trinkt er, und im BecherBleiben wen'ge Tropfen nur.

Er besprengt damit den Tisch,

Nimmt alsvann ein kleines Wachslicht,

Und er tunkt es in die Nässe,

Daß es knistert und erlischt.

Jehud.i bm Halcvi).

1.

„Lechzend klebe mir die ZungeAn dein Gaumen, und es welkeMeine rechts Hand, vergaß' ichJemals dein, Jerusalem^ —"

Wort und Weise, unaufhörlichSchwirren sie mir heut' im Kopse,Und mir ist als hört' ich Stimmen,Psalmodierend, Mannerstimmen —

Manchmal kommen auch zum VorscheinBärte, schattig lange Barte —Traumgestalten, wer von euchIst Jehuda ben Halevy?

> Bei den Jeden Halidolobiichse. welche riebst Wein und Licht bei demreligiösen Abschied l.fwbdalal vom sabbat benuljt wird.

- Vgl. Psolni ISS. S n. S.