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Romanzero
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Heine: Nomanzero.

Anmutig und schalkhaft sind Nixen und Elfen;Nicht so die Erdgeister, sie dienen und helfenTreuherzig den Menschen. Ich liebte zumeistDie, welche man Wichtelmännchen heißt.

Sie tragen Rotmäutelchen, lang und bauschig.Die Miene ist ehrlich, doch bang und lauschig;Ich ließ nicht merken, daß ich entdeckt.

Warum sie so ängstlich die Füße versteckt.

Sie haben nämlich EntenfüßeUnd bilden sich ein, daß niemand es wisse.Das ist eine tiefgeheime Wund',

Worüber ich nimmermehr spötteln kunnt'.

Ach Himmel! wir alle gleich jenen Zwergen,Wir haben ja alle etwas zu verbergen;

Kein Christenmensch, wähnen wir, hätte entdeckt,Wo unser Entenfüßchen steckt.

Niemals verkehrt' ich mit Salamandern,Und über ihr Treiben erfuhr ich von andernWaldgeistern sehr wenig. Sie huschten mir scheuDes Nachts wie leuchtende Schatten vorbei.

Sind spindeldürre, von Kindeslänge,

Höschen und Wämschen anliegend enge,Von Scharlachfarbe, goldgestickt;

Das Antlitz kränklich, vergilbt und bedrückt.

Ein güldnes Krönlsin, gespickt mit Rubinen,Trägt auf dem Köpfchen ein jeder von ihnen;Ein jeder von ihnen bildet sich ein,

Ein absoluter König zu sein.

Daß sie im Feuer nicht verbrennen,

Ist freilich ein Kunststück, ich will es bekennen;Jedoch der unentzündbare Wicht,

Ein wahrer Feuergeist ist er nicht.

Die klügsten Waldgsister sind die Alräunchen,Langbärtige Männlein mit kurzen Beinchen,Ein fingerlanges Greisengeschlecht;

Woher sie stammen, man weiß es nicht recht.