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Kurze Anleitung zum Bau der Gewächshäuser mit Angabe der inneren Einrichtung derselben u. der Construktion ihrer einzelnen Theile : mit 6 Kupfertaf.
Entstehung
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Von beweglichen oder transportablen Treibhäusern.

Man hat bei dem Treiben einiger Fruchrsorten, besonders der Kirschen undPflaumen, die Erfahrung gemacht, daß im freien Lande stehende Baume schönere undwohlschmeckendere Früchte bringen, als solche, welche man aus der Erde von ihrenStandorten hinwegnimmt, in Gefäße pflanzt und in die Treibhäuser bringt. Dieshat Veranlassung gegeben, sogenannte transportable Treibhäuser anzulegen, d. h.Häuser, welche man über mehrere bei einander stehende Bäume errichtet und her-nach, wenn die Bäume abgetrieben sind, wieder abnimmt und im Herbste überandere Bäume aufbaut. Man sieht, daß wenn auf diese Art von Treibereieingegangen werden soll, die Bäume schon zu diesem Endzwecke gepflanzt seinmüssen, damit die Errichtung des Hauses zweckmäßig geschehen kann und mehrereBäume zugleich überbaut werden können. Sehr lang pflegt man Gebäude dieserArt nicht zu machen, weil das Aufrichten sonst beschwerlich ist, auch einemsolchen Gebäude nicht der solide Verband zu Theil werden kann, der bei einemstehen bleibenden Hause angebracht wird.

Im Ganzen genommen, unterscheidet sich ein solches Haus weder in Formnoch Konstrucrion der einzelnen Theile wesentlich von den stehen bleibenden Treib-häusern, und würde nur Folgendes zu bemerken sein.

Fundamente, welche tief in der Erde liegen, sind hierbei nicht anwendbar undwerden die Schwellen blos auf unterlegte Mauersteine oder höchstens auf kleinegemauerte Pfeiler gestreckt, die Räume zwischen Boden und Schwelle aber mirErde oder Dünger verstopft. Am besten ist es, die Schwellen an den Ecken zuüberblatten und zwar so, daß das Ober-Stück seine ganze Stärke behält, damites nicht durch das Zapfenloch, in welches der Eckstiel eingesetzt wird, an Haltbar-keit verliert. Der Verband würde nun die in lab. IV. k-g. ?. dargestellte An-sicht haben.

Die Form des Hauses kann km Allgemeinen nicht bedeutend von der inkiF. (I. T'ab. IV. vorgestellten, abweichen. Die Stellung der schräg stehendenvorderen Fenster läßt sich allenfalls nach der Eingangs dieser Schrift angeführtenMethode berechnen, fc nachdem eine frühere oder spätere Erndte bezweckt wird;die Neigung der mit Fenstern versehenen Dachfläche wird aber in den meisten