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Kurze Anleitung zum Bau der Gewächshäuser mit Angabe der inneren Einrichtung derselben u. der Construktion ihrer einzelnen Theile : mit 6 Kupfertaf.
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crst gefüllte geleert und frischer Dünger eingebracht. Die Warme theilt sich beidieser Einrichmrg nicht allein der, über den eisernen Stäben liegenden, Erde mit,sondern erfüllt auch den leeren Raum in der Mauer und erwärmt diesen gleichzei-tig. Eine Grube vorbeschricbcner Art kann, außer zum Treiben von Spargel,Erdbeeren, Gurken u. s. w., auch, wenn sie in den Mauern etwas höher gehaltenwird, höchst zweckmäßig als Folgebect zur Kultur der Ananas angewendet werden.Wird es von dem Gärtner vorgezogen, anstatt des Düngers Feucrwärme anzu-wenden, so sieht man, wie sehr leicht in dem Raume unter den eisernen Stangenein Feuerkanal angebracht werden kann, der die darüber liegende Erde erhitzt unddurch die Ocffnungen Ak'iZ. 6 ebenfalls Wärme in den hohlen Theil der Mauer tretenläßt. Die flachliegcnden Fenster erhalten, wie gewöhnliche Mistbeerfenstcr, ihreStellung in den Falzen der Sparren und werden, wenn Luft gegeben werdensoll, aufgestützt.

Conservatorien, Wintechauscr, Kalte-Häuser, Frigidarien.

Diese Gebäude unterscheiden sich, ihrem Zwecke nach ganz besonders von denübrigen Treib- und Fruchthäusern. Wenn bei den letzteren Arten beabsichtigt wird,Pflanzen zum Treiben und Früchte zur Reife zu bringen, so sollen die ersteren nurdazu dienen, die Gewächse aus minder warmen Zonen in ihrem natürlichen Zu-stande zu erhalten, und sie während der kälteren Jahreszeit gegen die nachthciligenEinflüsse der äußeren Lnft so lange zu bewahren und ihnen den zu ihrem Ge-deihen erforderlichen Wärmegrad zu geben, bis eine mildere Temperatur es erlaubt,sie ins Freie zu bringen. Einige Schriftsteller pflegen Gebäude dieser Art auchwohl vorzugsweise Gewächs- die übrigen aber Treibhäuser zu nennen. In früherenJahren und ehe noch eine Menge exotischer Pflanzen, die jetzt allgemein gezogenwerden, bekannt waren, wurden die Conservatorien nur zur Unterbringung der Oran-geric benutzt, und da diese gewöhnlich in der Nähe des Wohnhauses im Sommeraufgestellt zu werden pflegt, so war es natürlich, daß, der Bequemlichkeit desTransportes wegen, die Orangcriehäuser auch dort ihre Stelle fanden, und oft mirden Wohnhäusern in enger Verbindung standen. Ebenso natürlich entsprang hieraus