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Kurze Anleitung zum Bau der Gewächshäuser mit Angabe der inneren Einrichtung derselben u. der Construktion ihrer einzelnen Theile : mit 6 Kupfertaf.
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Gärten eingeführte Konstruktion, als die vorzüglichste, empfohlen, um solche Erd-häufer, die durch Dünger erwärmt werden sollen, zu erhcitzcn.

Es sei llllab. III. 49. .4. der Grundriß, b'lß. 49. L. das Queerprofil,

49. c. der Längendurchschnitt, b'iL- 49. v. die Ansicht einer solchen Grube.Man grabe zuerst nach der ganzen Grüße des Erdhaufes 1^ Fuß tief unter derErdoberfläche aus, und führe die Umfassungsmauern 1 Stein stark auf. DerRaum c ä, k'iF. L. und e., welcher zur Aufnahme des Düngers oder des-sen Surrogat bestimmt ist, wird ungefähr 3? Fuß und erstreckt sich über dieganze Länge des Hauses. Ueber diesen Raum werden eiserne Stangen, 2 Zollbreit und ^ Zoll stark auf die hohe Kante gelegt', in kiss. L. mit e bemerkt, undüber diese Stäbe eine Schicht Reisholz gepackt, worüber alsdann die zur Auf-nahme der Pflanzen erforderliche Erde n, ?iZ. 49. L., geschüttet wird. DieVorderwand dieses Erdhauses beträgt über der Erdoberfläche 4 und die Hintcr-wand 6 Fuß, die Breite des Beetes im Lichten auch 6 Fuß. Gleich unterhalbder eisernen Stangen gehen kleine steigende Oeffnungcn nach dem Innern derMauer, die in ihrem obern Theile rund herum ausgehöhlt und nur durch einigeStrecksteine im Verbände erhalten wird. Die äußeren Wangen bestehen dahernur aus Steinen auf der Hohen Kante und der leere Raum würde etwa 4 Zollbreir werden, wie aus k'ix. 49. L. und C. hervorgeht. In der Vorder- undHinterwand werden zur Einbringung des Düngers Thüren angelegt, welche inFalze schlagen und ohngefähr 2 Fuß im Quadrat groß sind. (In sämtlichen Fi-guren mit a bezeichnet.) Vor diese Thüren kommt eine kleinere mit Brettern aus-gesetzte oder ausgemauerte Vertiefung, K, welche das Einbringen und Ausleerendes Hauses vom Dünger erleichtert. Das Haus ist unterhalb, seiner Länge nach,durch eine Latte oder einen Stab von Eisen, k und L., in 2 gleiche

Theile getheilt, welche Latte blos zur Richtschnur beim Einlegen des Mistes dient.In der Hintermauer sind mit Klappen versehene Qeffnungen n n 0 angebracht, umdie feuchte und warme Luft nöthigenfalls entfernen zu können. Beim Gebrauchwird zuerst die eine Hälfte der Kammer, ihrer ganzen Länge nach, mir Mist an-gefüllt, g. L., und wenn dieser etwa nach 18 Tagen feine Wärme abgesetzthat, muß dies in der andern Hälfte der Kammer, x. bäZ. L., ebenfalls geschehen.Reicht die vereinigte Wärme beider Kammern nicht mehr aus, dann wird die zu-