nicht mehr mit Bequemlichkeit abgereicht werden kann, alsdann außer dein Gangean der Hinterscite des Kanals, noch ein zweiter an der Vorderseite angelegt wer-den muß. Dies geschieht entweder dadurch, daß man, ohne die Höhe der vorde-ren Seite des Hauses zu vermehren, den Kanal in die Erde versenkt, mit eisernenPlatten bedeckt und diese als Gang benutzt; oder man erhöht das Haus um soviel, daß, wenn der Kanal auch über der Erde liegen bleibt, noch genug Höhevorhanden ist, um an der Fronte auf dem Kanals gehen zu können, der aberalsdann, um Beschädigungen zu verhüten, und ohne daß dein Ausströmen derWärme ein Hinderniß entgegen steht, am besten mit einem hölzernen Gitterwerkbedeckt wird, welches stark genug ist, einen Menschen tragen zu können. Noch eindrittes Mittel, und zwar das einfachste, besteht darin, daß man den dicht amBeete liegenden Kanal so weit von der vorderen Seite des Hauses abrückt, daßdadurch ein bis 2 Fuß breiter Gang entsteht, was aber eine größere Tiefe desHauses und daher einen größern zu crheitzendcn Raum zur Folge hat.
Aus den Zeichnungen in dem vorangeführten Werke geht hervor, daß die infrüheren Zeiten erbauten Ananashäuscr so eingerichtet sind, daß die eine Seite desKanals sich an die Wand des Beetes anschließt. In den späterhin erbauetcnHäusern ist aber der Kanal jedesmal getrennt vom Beete angelegt. Dies scheintauch durchaus zweckmäßig zu sein, weil bei der ersteren Art dein Hause vielWärme entzogen und dem Beete — vielleicht zum Nachtheil des guten Erfolgs —mitgetheilt wird, so wie bei entstehenden Reparaturen am Kanal, jedesmal die Sek-tcnwand des Beetes gestört werden muß. Zur Bequemlichkeit sind daher dietiefliegenden Hcitzkanäle, oder wo diese nicht angebracht werden können, die Kanälean der vorderen Seite des Hauses über der Erde, und zwar von dem Mauerwerk3 Zoll abstehend, zu empfehlen.
Wenn die Schößlinge der Ananas aus dem Mistbeete, worin sie zuerstangetrieben worden sind, in das Folgcbeet versetzt werden, so besteht dieses, wieschon angeführt, entweder in einem größeren Mistbeete, oder in einem Erdhause.Letzteres wird auch zur Erzielung für krautartige Vegetation aller Art benutzt undgewöhnlich nur durch Dünger oder andere gährcnde Substanzen, mitunter auch wohldurch Feuer erwärmt.
In Loudons Encyklopädie des Gartenwesens wird folgende in den englischen
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