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50. ^ wird eine Glaswand gezogen, welche eine Thür erhalt, d e ist eben-falls eine mit Schicbefcnstcrn versehene bis unter den Unterzug der Sparren rei-chende Glaswand, in der Art, wie zuweilen Bücher« und Ladenspinden eingerichtetsind. Hierdurch wird der ganze Raum U 50. L abgesperrt und die zur Er-wärmung desselben erforderliche Hitze kommt dem Raume, in welchem das Beetsteht, zu gute. In vielen Gärten, und namentlich in England, erzieht man gleich-zeitig den Wein in solchen Ananashäusern an den Sparren entlang, wo er trefflichzu gedeihen pflegt und zugleich den Pflanzen Schatten gewährt.
Soll das Haus auf diese Art benutzt werden, so muß der Fcuerungskanalwenigstens so weit gesenkt sein, daß die außerhalb gepflanzten Reben noch be-quem unterhalb der Schwelle nach dem Innern des Hauses gezogen werdenkönnen.
Während die Verfasser dieser Abhandlung mit deren Bearbeitung beschäftigtund beinahe am Schluß waren, erschien folgendes Werk: „das Ganze der Ananas-zucht oder die verschiedenen Arten, wie man Ananas gezogen hat und noch zieht,von der ersten Einführung dieser Frucht in Europa bis zu den neuesten Verbesse-rungen in der Kultur derselben durch Herrn F. A. Knight. Nach dem Engli-schen eines Mitgliedes der Gartenbau-Gesellschaft in London. Ilmenau 1825, beiBernh. Friedr. Voigt." Diese Schrift ist einem jeden, welcher sich mit Kulturder Ananas befaßt, sehr zu empfehlen, indem sich darin mir Benutzung der Irans-actions c>5 rlie llorticnltural Society ak Q>onckon das Vorzüglichste, was indiesem Fache bis jetzt geschehen ist, zusammengestellt findet. Auch ist dem Werkeeine Platte in Steindruck beigefügt, worauf die vorzüglichsten Arten der Ananas-häuser vorgestellt sind. Da alles, was sich auf eigentliche Kultur bezieht, diesemWerke fremd bleiben soll, so können sich die Verfasser nicht darauf entlassen, dieverschiedenen in diesem Werke aufgestellten Ansichten mitzutheilen, sondern müssensich begnügen, nur zu erwähnen, daß die berühmtesten Ananas-Gärtner in England,namentlich die Herren Baldwin, Aiton und Andrews die Beete so anlegen, daßder Kanal solche von allen Seiten umschließt, welches an und für sich selbst nichtdie geringste Schwierigkeit Hat.
Zu bemerken findet sich noch, daß wenn das Beet, worin die Pflanzen stehen,eine bedeutende Breite echalten soll, so daß dasselbe von einer Seite bis zur andern