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'ckall. III. I'ig. 44. .1. ist das Profil eines Taubenhauses, so wie sol-ches nach den vorhergegangenen Bemerkungen zweckmäßig einzurichten ist. DieTiefe des Hauses im Lichten betragt 8 Fuß, die lichte Höhe 12 Fuß und dieSchwelle liegt über dem Erdboden nur 1? Fuß erhaben. Das Haus hat garkeine senkrecht stehenden Fenster erhallen, sondern die Dachsparren ruhen unmittel-bar auf der Schwelle. Der innere Boden des Hauses ist gegen den äußerenum 2 Fuß vertieft; die Weinstöcke stehen mit ihren Wurzeln außerhalb des Hau-ses und die Reben sind durch Oeffnungen in der Plinthe unterhalb der Schwellenach dem Innern des Hauses gezogen. Diese Art, die Stöcke zu pflanzen, Hatden Vortheil, daß die Wurzeln ihre Nahrung aus der stets durch Luft und Re-gen befruchteten Erde ziehen können, was nickt der Fall sein würde, wenn sie imInnern des Hauses eingesetzt wären. Erlaubt es der Boden, so ist es in diesemFalle gut, das Treibhaus tiefer wie die äußere Erde legen zu können, weil derFcuerungs-Kanal, der auch Hier am zweckmäßigsten nahe der Vorderwand gezogenwird, alsdann nicht den Pflanzen zu nahe liegt. In Häusern, wo man sehr früheErndten bezweckt, pflanzt man die Reben innerhalb. 44. L. Alsdann mußder Heitzungs-Kanal aber mehr nach der Mitte des Hauses gelegt werden undvon dem Weinstocke wenigstens 2 Fuß entfernt bleiben. Die Plinthe der Vorder-wand enthält unter diesen Umständen Erdbogen, damit die Wurzeln der Rebe sichnach außen hin verbreiten können. Soll der Kanal keinen Raum wegnehmen, sokann er nach der schon beschriebenen Art in die Erde versenkt werden, und eshat dies den großen Vortheil, daß ein solches Haus nicht so leicht überheitzt wer-den kann, als es bei einem frei stehenden Kanäle der Fall sein würde. Auch legtman die Schwelle des Hauses wohl nur auf gemauerte Pfeiler 1 Fuß über derErde an und füllt die Zwischcnräume mit Erde aus. Wendet man die letztereConstmktion an, so ist es gut, statt der hölzernen Schwellen andere von Sand-stein zu wählen, da Holz unter diesen Bedingungen zu leicht durch Fäulniß zer-stört wird. Es geschieht häufig, daß man die Weinstöcke außerhalb an der Hin-terwand des Hauses pflanzt und die Neben noch unter der Bedachung durch kleineOcffnungen in der Mauer nach dem Innern des Hauses und an die Glasfensterherunterzieht, wie in 44. dargestellt ist. Offenbar ist aber die elftereMethode die bessere, und scheint überall angewendet zu werden.