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den Zähnen gehoben werden, die ganzen Fenster alsdann der Willkühr des Win-des Preis gegeben sind, oder wenigstens durch rasches Zufallen die Scheiben zer-springen. Daß aber bei krummlinigen conccntrisch zulaufenden Sparren das Hcr-umerschicben der Fenster unmöglich ist, leuchtet ein, und müssen sie daher in dieHöhe gestützt werden. In England geschieht dies mittelst eines angebrachten Me-chanismus, wodurch alle Fenster zugleich gehoben werden können. Man hat da-selbst einige kuppelartige Häuser so eingerichtet, daß sich die Fenster nach Art derJalousien bewegen lassen, und diese so eingerichteten Gebäude polyprosopische ge-nannt. Für uns ist diese Vorrichtung nicht nachahmungswerrh, da der ganze Bau,wenn er von Dauer sein soll, aus Eisen gefertigt werden muß, die Fensterflügelnur sehr klein werden dürfen, und daher eine Menge Fugen entstehen müssen, wo-durch die Kälte eindringen kann; ein Umstand, der für uns bei weitem von größe-rer Bedeutung ist, als in England, wo das Klima viel milder ist, als hier.
Um die zweckmäßigste Art des Oeffnens der in der Wand aufrecht stehendenFenster bestimmen zu können, kommt es wesentlich auf deren Höhe an. Sinddie Fenster über 5 Fuß hoch, so ist es am besten, die Stiele, zwischen welche siezu stehen kommen, mit einem Falz zu versehen, die Fenster mit Stützhaken undBändern zu beschlagen, und sie gleich einem gewöhnlichen Srubenfenster zu öffnen,nur daß, wie es sich versteht, diese Fenster immer nach außen aufschlagen müssen,damit innerhalb der Raum nicht beengt wird. Bei Anschlagung der Fenster istzu bemerken, daß sie, das eine rechts, das andre links angeschlagen werden, um jenachdem der Wind von Osten oder Westen kommt, ein Fenster mit dem andernabwechselnd öffnen zu können, ohne daß der Wind das Innere des Hauses trifft.Beträgt die Fenstcrhöhe unrer 5 Fuß, so ist es zweckmäßig, sie so einzurichten,daß sie seitwärts fortgeschoben werden können. Wenn 9. ein Theil der vor-dem Glaswand im Grundrisse angesehen ist, und a und l> Stiele von schwachemHalb- oder Kreutzholze sind, welche dieselbe Theilung wie die Sparren erhalten,so sind k A, K i die Durchschnitte der Fensterrahmen, welche auf der Mitte derStiele scharf zusammenstoßen. Ick^. 10. sei das Profil der Glaswand, a l. einWandstiel, e d die Schwelle, k A der Rahmen, decke die Plinthe, i lc der Fen-sterrahmen, so ist, um diesen von der Seite fortschicken zu können, nur erforder-lich, daß die Schwelle eben so wie der Rahmen einen Falz bei d und i erhält,