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An Alle Christen, welche an das tausendjährige Reich Christi und die Zeitrechnung desselben glauben, oder nicht glauben : eine Abhandlung, veranlaßt durch die ... 1824 ersch. Auslegung d. Offenbarung Johannes, von ... Rühle v. Lilienstern zu Dillenburg
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nach Petavins, dem ich dcn Vorzug unter allen gebe, undwelchem wegen seiner Genauigkeit, wenn nicht alle, doch diemeisten neueren Gelehrten folgen, noch 43 Jahre (das Jahrder Welt 3983 als Geburts-Jahr Christi aufgestellt) zuwach-sen müssen, so müssen natürlich dem folgenden neuen Zeit-räume von da bis zu dem Wettende, eben so viele Jahrewieder abgehen, und wir werden also dem 7999ten oder letz-ten Welyahre wirklich schon um eben so viel Jahre näher seyn.Die ganze angestellte und durchgeführte, auf das Suppositumvon nur 3949 Jahren der ersten Periode, gebaute Berech»nung würde sich hiernach verändern.

2) Von Christi Geburt an ist die ganze Jahr »Zeitrech-nung viel klarer und sicherer. Das heißt: man kann, mit-telst der biblischen und weltlichen Gcschichtsdaten, mit ziemli-cher Bestimmtheit berechnen, wie viele Jahre seitdem bishierher wirklich verflossen find. Indessen ist wieder dieFrage und der Zweifel, ob unsere rccipirte Jahrzahl diesewirklich verflossenen Jahre, d. h. die wahre Zeit, richtigangebe? oder ob sie nicht um verschiedene Jahre zu kurzsey? Der Z. 9. des zweiten Hanptstücks selbst erwähnt die-ser Zweifel, indem er anführt, daß nach Einigen diese Jah-reszahl sogar um drei, oder wenigstens um zwei Jahre zuspät anfangen solle. Ohne jedoch darauf weiter zu achten,oder sich darauf einzulassen, wird die gewöhnliche Zählungals die richtige angenommen. Andere haben noch einengrößeren Unterschied berechnet. Decker dedueirte, daß un-sere Jahrzahl um vier Jahre hinter der Wirklichkeit zurückoder zu spät sey. Keppler um fünf, Capcllus um sechsJabrc. So viel ist gewiß, und läßt sich historisch undarithmetisch beweisen, und ist lange bewiesen, daß unzercJabrzahl nicht richtig sey, sondern hinter der Wahrheit oderWirklichkeit zurück bleibe. Um wie viel Jahre? darüber istnun die Verschiedenheit der Meinungen. Sie schweben alle