daS einzige, welches er gebraucht, nm tausend Jahre .vorGott damit zu vergleichen? Öder hat man für das fol-gende keine Augen? Oder gilt dieses weniger, wie daSerste? Nachdem er gesagt hat: Tausend Jahre sind vordir, wie der Tag, der gestern vergangen ist, setzt er wei-ter -- in Gradation der Empfindung, oder der Idee, alssey das Gegcnbild eines menschlichen Tages gegen Tau-send Jahre vor Gott, noch zu groß, oder um seine Ver-gleichung noch lebendiger und stärker zu geben — hinzu: Jawie Eine Nachtwache! — Eine Nachtwache war eineZeit von drei Stunden, indem die Nachtzeit in vier Wachengetheilt war. Statt eines ganzen Tages von vier und zwan-zig Stunden macht er also nun, zur Verstärkung des Bil-des, nur ein Achtel des Tages zum Gegenstück der tausendJahre vor Gott. Und wieder wie schön und passend, daß erdrei Nacht stunden zum Bilde nimmt, um Kürze und Flüch-tigkeit auszudrücken! Sie eilen uns im Schlafe vorüber,und ihre Dauer wird nicht, wie bei Wachen und Wirken,empfunden. — Also tausend Jahre vor Gott sind nicht nurwie Ein Tag, sondern sogar wie eine kurze Nachtwache.Und umgekehrt eben so eine Nachtwache, wie tausendJahre. Dieses letzte Bild von dem Nachtzeit-Theilist nun doch eben so wahr, und stehet eben so gewiß undklar da, als das erste Bild von der ganzen Tageszeit.
Nach der ersten sind 24 Tages-Stunden — Jahrenet vics vorsa, und nach der zweiten sind 3 Tages-Stundenauch IMi) Jahren st vies vsrsa, und durch dieses letztewird das erste gleichsam zurückgenommen und verbessert.Wenn nun aus dieser Stelle, in Combination mit den siebenSchöpfungstagen, womit sie doch nichts mehr, als mit jedemanderen Tage, oder einem Achtel Tage, der Welt zu schaffenhat, die Dauer der ganzen Weltzeit gefolgert und nach dem «SAZeiträume der ersten sieben Welttage, mittelst jenes Verglei»