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»tz phische — Erinnerung an die Vorstellungen, welche wdr arme
^ Sterbliche (die nur wenige Tage, oder Jahre hier leben)uns nach unserem kurzen Zeitmaaß von Länge und Kürzeder Zeit machen, welche aber auf den Ewigen, der dievergängliche Welt in seiner allmächtigen Hand hat, nicht amwcndbar sind. Hier beruft er sich auf den erhabenen Aus«spruch Mosis über das Maaß, oder Nichtmaaß der menschli-chen Zeitrechnung bei Gott. Bei uns, die wir unseres Le-bens, und aller Dinge Dauer, nach den Zahlen von Tagenund Nächten, nach Moudswechsel, nach Sonnenwenden, nachwechselnden und wiederkehrenden Jahreszeiten, messen undmessen müssen — bei uns gibt es kürzere und längere Zei-ten. Bei uns, welch ein Unterschied zwischen einem Tageund einem Jahrtausend! Aber bei Ihm, dem Ewigen,(bei welchem ist' keine Veränderung noch Abwechselung desLichtes und der Finsterniß, wie Jacob sagt I. 16.) ist kein^ solches Zeitmaaß von Kürze und Länge. Es ist bei ihm, wieder heilige Psalmist spricht: Vor ihm sind tausendJahre, wie Ein Tag, und Ein Tag, wie tausendJahre. — WaS sprecht ihr und spottet über langen Ver-zug? Bei Ihm, dem Ewigen, ist es kein solcher, wieer euch scheint.
So verhält sich's mit diesen beiden Bibelstellen. Sielas ein frommer Mann der alten Welt mit Andacht undgebührender heiliger Ehrfurcht für die heilige Schrift, undstellte darüber fromme Betrachtungen und Reflexionen an.Mit dem einfachen und natürlichen Sinne und Zwecke desAusspruches, und mit dem Gefühle seiner Wahrheit sich nichtbegnügend, gerieth er — immer im frommen Sinn und zu sei-ner eigenen Erbauung — in andächtige Grübeleien und combi-nirende Klügeleien. Durch eine natürliche Ideen-Associationfällt ihm ein, daß Gott, nach Genes. I., in sechs Tagen dieWelt geschaffen und am siebenten geruhet hat. Die Combina-