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Beiträge zur Statistik der Königl.-Preussischen Rheinlande, aus amtlichen Nachrichten zusammengestellt
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zu den vorhergehenden Tabellen.

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Was die in der Tabelle VI. befindlichen Ansätze über den Weingewinn de 1828 betrifft, so beruhenauch diese auf Angabe der Lokalbehörden, womit jedoch die Register der Königlichen Provinzial-Sleuer-Direclion zu Cüln nicht ganz übereinstimmen. Nach diesen sind unter Absetzung des gesetzlichen Nach-lasses von 15 Prozent zur Versteuerung gekommen :

1. Moselwein. 440,713'/, Eimer

2. Saarwein. 36,362/, »

3. Rheinwein. 192,383 »

4. Nahewein. 10S,751/, »

Ahr

37,869/, »

6. Sonstige Weine.... 23,318

Summa. . .

Nach der Tabelle VI. sollen gewonnen seyn. SSO,340 Eimer

hiervon abgesetzt 15 Prozent ad. 132,050 »

839,398 Eimer

bleiben. 748,290 Eimer j

Minus gegen die Steuer-Register. 91,108 Eimer

wovon der Grund hauptsächlich darin zu suchen seyn mag, dafs bei den Angaben der Lokalbehördcn derSteuernaclilafs von 15 Prozent mitunter schon abgesetzt worden, welches nicht hätte geschehen sollen,um di e gewonnene Weinmenge darzustellen. Nimmt man daher die Angabe der versteuerten Weinquan-tität als die richtigere an, und setzt derselben die zum Abzug gekommenen 15 Prozent wieder zu, sowäre die Quantität des im Jahr 1828 gewonnenen Weins zu 9S7,527 Eimer anzunehraen.

Zu Tabelle VII. Militair-Verhältnifse.

Der nach dem Gesetz vom 3- September 1814 in der Militair-Dienslpflicht begriffene Theil der männ-lichen Bevölkerung findet sich in den Alters-Klassen von 20 39 Jahren.

Nach den in der Tabelle VII. für das Jahr 1828 dargeslellten Verhältnissen zeigt sich, dafs von denin diesen Alters-Klassen befindlichen Männern etwas über die Hälfte in der Ableistung der kriegsdienst-lichen Verpflichtungen zubringt, und, zwischen 11 und 12 Prozent der männlichen Bevölkerung aus-iwachend, dem Kriegsheere wirklich angehörl.

Das Verhältnifs der dienenden Mannschaft zu der männlichen Bevölkerung und zu der Stärke derbeireffenden Alters-Klassen stellt sich für einzelne landrälhliche Kreise und für einzelne Dienst-Kalhego-rien mitunter sehr verschieden, wie z. B. die bei der Linie und der Kriegs-Reserve stehende Mann-schaft des Kreises Lennep nur 22 Prozent von dessen Bevölkerung in der Altersklasse von 20 bis 25Jahren ausmacht, während solche im Kreise Adenau sich bis zu 83 Prozent erhebt, und der allgemeineDurchschnitt 40 Prozent angiebt.

Die Vergleichung der Verhältnisse der einzelnen Regierungsbezirke in sich und ohne Trennung derAlters-Klassen und der verschiedenen Dienst-Kalhegorien führt nun zwar auf die Wahrnehmung, dafsbei solcher Zusammenstellung einer gröfseren Anzahl von Verhältnissen und bei der dadurch hervorge-brachten mehreren Ausgleichung, dergleichen grofse Abweichungen weiter nicht Vorkommen, indem derProzentsatz der im Ganzen dienenden Mannschaft, nach der männlichen Bevölkerung berechnet, nur in

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