104
Bemerkungen und Erläuterungen
ein Unterschied, welcher darin seinen Grund findet, dafs die in der Staats-Zeitung enthaltene Berech-nung das bei den Fahnen befindliche Militair in sich schliefst, welches bei den hiesigen Angaben nicht
der Fall ist.
2 .
Die Population
a. der beiden gröfseren Städte Cöln und Aachen beträgt. 94,000
b. die der über 3000 Menschen haltenden 38 Städte circa. 270,000
c. die der übrigen Städte... 130,000
Summa. 494,000
Verglichen mit der Tolal-Bevölkerung ad. 2,172,545
bleiben für das platte Land. 1,678,545
mithin macht die Bev ölkerung der Städte circa 23 Prozent und die des platten Landes circa 77 Prozentder Gesanmit-Population aus.
3.
Das Verhältnifs der männlichen zur weiblichen Population ist gegenwärtig wie 49y 3 zu 507 3 .
4.
Nach den Glaubens-Genossenschaften betrachtet, fallen auf 1000 Einwohner
an
Katholiken.
Evangelischen. Mennonisten.
Juden.
Summ«
für
die
Provinz. 764'4
. •. 224'/, ....
% ....
io/, ••
.. 1000
für
den
Regs.-Bezirk Coblenz. . . 662/,
... 320>•; ....
% ....
16% ••
.. 1000
))
»
i) Trier..... 886
... 103% ....
% ....
10
.. 1000
• ))
))
» Aachen... 966"/,
... 28
— -
5% ••
.. 1000
))
))
» Cöln. 856 % .
... 132/, ....
— -
10 % • •
.. 1000
»
»
» Düsseldorf. 608
... 381% ....
1% ....
.8% ..
.. 1000
5.
Unter den Geburten de 1828 finden sich im Durchschnitt 3 und 4 Prozent uneheliche.
In den Stadtkreisen Aachen und Trier, in den Landkreisen Cöln, Bonn, Saarbrück, Wetzlar und Gre-venbroich stellt sich der Prozentsatz zwischen fünf und sieben, und bei dem Stadtkreise Cöln steigt erbis zu 10 unehelichen.
6 .
Die Anzahl der Geburten hat im Jahre 1828 die Anzahl der Sterbefälle um 26,524 überstiegen, wel-ches circa l'/ 5 Prozent der Population ausmacht und mit der Berechnung ad 1 ziemlich übereinkommt.
7.
Nach den vorliegenden Nachrichten ergiebt sich, dafs auf einer Quadratmeile durchschnittlich vor-handen sind :